Eine deutsch/englische Geschichte für meine lieben Nichten und Neffen im Ausland, die gerne etwas Neues über ein anderes Land lernen möchten.
Ich habe auch mal so jung angefangen wie Ihr! 

A German/English story for my dear nieces and nephews abroad who would like to learn something new about another country.
I have also once begun as young as you! 

2018-09-03 18.55.24

Evelyne-Rose, eine 17-jährige Schülerin aus England, besucht zurzeit ihren deutschen Brieffreund Thorsten während eines Schüleraustauschs im Ausland. Sie freut sich darauf, eine besondere Ecke Deutschlands erkunden zu können, wo die beiden Flüsse – die Mosel und der Rhein –  am berühmten Deutschen Eck ineinander fließen. Die Gastfamilie ihres Freundes lebt etwa eine Stunde davon entfernt in einem verschlafenen malerischen Dorf im tiefen Hunsrücker Wald.

     Evelyne-Rose, a 17-year-old-student from England, is currently visiting her German pen pal Thorsten on a school exchange abroad. She is looking forward to exploring a special corner of Germany where the two rivers – the Mosel and the Rhine – meet at the famous Deutsche Eck. Her friend’s host family lives about an hour away in a sleepy picturesque village tucked away in a forest of Hunsrück.

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“Wie kannst du dich jemals daran gewöhnen, so früh morgens erst den Bus rechtzeitig bekommen zu müssen, danach in den Zug noch umzusteigen und schließlich einen steilen Berg hinauf zu pilgern?“, fragt sie ihren Freund um 6:00Uhr morgens auf dem Weg zur Schule. „Nun ja, das war nicht ich, der die Idee hatte, eine Schule oben auf einem Berg zu errichten… Hör lieber auf dich zu beschweren und helf mir dabei, meine Vokabeln für die Englischprüfung heute nochmal zu wiederholen.“ „Muss ich? Wir haben die ganze Nacht gepaukt. Ich bin müde!” “Just one last time, please!”

     “How can you ever get used to first having to catch the bus on time, then having to switch to the train and finally having to climb up that steep hill – so early in the morning?” She asks her friend at 6:00am on their way to school. “Well, it’s not me who had this idea to build our school on top of a hill…. Stop complaining and help me practice again my vocabulary for today’s English exam.” “Do I have to? We’ve been studying all night. I’m tired!” “Nur noch ein einziges Mal, bitte!”

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Nach ihrer “Pilgerfahrt“ zur Schule ist Evelyne-Rose darüber erleichtert, sich endlich in der Klasse neben ihrem Freund ausruhen zu können. Sie blickt aus dem Fenster auf die Burg, schubst Thorsten plötzlich an und fragt: „Hey, warst du jemals dort oben?“ „Nein…“ „Ist das dein ernst? Das ist doch direkt neben deiner Schule!“ „Nun ja, das ist dann womöglich auch der Grund weshalb ich nie da gewesen bin.“ Er grinst. „Es soll ca. 500 Burgen und Schlösser in unserer Region geben. Sie sind wie Pilze in der ganzen Landschaft verteilt… Sie fallen mir schon gar nicht mehr wirklich auf.“ „Ruhe bitte! Ihr stört den Unterricht“, ruft eine uralte Frau, die scheinbar schon mehrere Generationen von Schülern unterrichtet hat.

     After their pilgrimage to school, Evelyne-Rose is relieved to be finally resting in class next to her friend. Staring out of the window onto a castle, she nudges Thorsten all of a sudden and asks him: “Hey, have you ever been up there? “ No…” “Seriously? It’s right next to your school!” “Well, that’s probably the reason why.” He smirks. “There are about 500 castles in our region. They spread across our landscape like mushrooms… I don’t even notice them anymore.” “Quiet, please! You’re disturbing the lesson”, cries an “ancient” woman who appears to have already taught many generations of students at their school.

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Evelyne-Rose flüstert ganz leise zu Thorsten: „Das ist doch keine Entschuldigung! Wir können die Burg diesen Nachmittag nach deiner Prüfung gemeinsam besuchen gehen. Ich bin gespannt, wie es darin aussieht.“ Sie dreht sich von ihm weg, starrt wieder aus dem Fenster und fängt an, zu träumen…

     In a barely audible whisper, Evelyne-Rose says to Thorsten: “That’s no excuse! We can visit the castle next to your school this afternoon after your exam. I am curious what it looks like inside.” She turns away and stares again out of the window, daydreaming…

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“Du bist spät dran, junge Dame! Beeil dich, sonst verpasst du noch deine erste Prüfung zur Burgfräulein.“ Evelyne-Rose will sich nach ihrer uralten Lehrerin umdrehen, aber findet stattdessen nur eine alte Magd.  Irritiert blickt die Schülerin sich plötzlich in einem ihr unbekannten Ort voller Wandteppiche, glänzenden Waffen und verstaubten Spinnennetzen um. „Wie komme ich aus heiterem Himmel auf eine Burg?  Wo ist mein Freund, Thorsten?“

     “You’re late, young lady! Hurry up or you’ll miss your first test as fair lady of the castle”. Evelyne-Rose turns around in confusion expecting to see her ancient teacher again but faces an old maid instead. The student finds herself all of a sudden in an unfamiliar place full of tapestry, shiny armory and dusty cobwebs. “How come I am suddenly in a castle? Where’s my friend Thorsten?”

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“Ruhe bitte!”, ruft die alte Frau. „Wir haben keine Zeit für lächerliche Fragen! Die Uhr tickt und du musst deine erste Aufgabe meistern. Mein Freund, der Bibliothekar, wartet bereits auf dich. Er wohnt oben auf einem Berg in einem Elfenbeinturm. Dort gibt es eine große Glocke, die jede Stunde läutet. Du musst, den Hügel so schnell wie möglich hinauf und ihm seine Bücher über die Geschichte der gesamten Menschheit bringen, bevor die Glocke wieder schlägt!“ Während sie spricht, packt die alte Magd einen Stapel Bücher in einen elastischen Sack, der sich schnell wie eine gestopfte Schlange auszudehnen scheint. Die alte Frau hilft Evelyne-Rose, die schwere Tasche auf ihre kleinen jungen Schultern zu hieven. „Es fühlt sich an, als befände sich eine kleine Bibliothek in diesem sperrigen Sack!“,  jammert das junge Fräulein.

     “Quiet, please!”, cries the old lady. “There’s no time for asking silly questions! The clock’s ticking and you have to begin your first challenge now. My friend, the librarian, is already waiting for you on top of a hill in an ivory tower with a big bell that’s chimes every hour. You need to climb up the hill as quickly as possible and bring him his books on the entire history of humankind – before the bell chimes again!” While talking, the old maid is packing a pile of books into an elastic bag that quickly expands like a stuffed snake. The old maid helps Evelyne-Rose put on the heavy bag on her small young shoulders. She tries to square them bravely. “It feels as if there was a small library in that cumbersome bag!”, the young lady exclaims.

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Wie eine kleine Ameise, die Blätter trägt, die zu groß für sie scheinen, arbeitet Evelyne-Rose sich langsam und mühselig den steilen Berg hinauf. Zu allem Überfluss, schwappt plötzlich noch eine Welle von Touristen die enge Serpentinen-artige Gasse hinunter… „Würden Sie mich bitte vorbeilassen? Ich habe es eilig!” ruft sie ihnen ungeduldig entgegen. Die Menge aus der viele blaue, rote und weiße Mützen hervorschauten, scheint sie jedoch zu ignorieren. Slalom durch die Menge laufend, schnappt sie hier und da einige Gesprächsfetzen auf. Einige sind in einer Sprache ähnlich der, die sie zurzeit zu lernen versucht und doch irgendwie anders… „Ich werde es auf diese Art und Weise nie den Berg rechtzeitig hinauf schaffen“, seufzt sie verzweifelt.

     Like a tiny ant carrying leaves that appear too big for it, Evelyne-Rose is slowly toiling up that steep hill. To make matters worse, a wave of tourists is suddenly sweeping down the narrow serpentine-like street… “Would you please let me pass, I’m in a hurry!”, she cries impatiently. But the crowds of blue, white and red hats that are bobbing up and down the street seem to be ignoring her. Walking slalom through the masses, she picks up occasionally a few snippets of conversations. Some of them are in a language similar to the one she’s currently trying to learn, yet somehow different… “I will never make it up that hill on time this way”, she sighs in despair.

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Das junge Fräulein ist schon kurz vorm Aufgeben, als sie plötzlich etwas Glänzendes vor sich bemerkt. Sie nimmt ihre schwere Tasche ab, hebt das mysteriöse Stück hoch und sieht es vorsichtig an. Was sie in ihrer Hand hält ist so dünn wie ein Briefumschlag und so leicht wie ein Beutel Federn. Als sie versucht hinein zu schauen, sieht sie ihr eigenes Spiegelbild. Evelyne-Rose berührt sanft die kühle glänzende Oberfläche, woraufhin der Bildschirm angeht und eine künstliche Stimme wie ein plätschernder Echo erscheint:

     The young lady was about to give up when all of a sudden she notices something shiny infront of her. She takes off her heavy bag, quickly picks up the mysterious piece and looks at it carefully. What she holds in her hand is as thin as envelope and as light as a bag of feathers. When she tries to look into it, she only sees her reflection. Evelyne-Rose gently touches its cool shiny surface whereupon its screen lights up and an artificial voice appears like rippling echoes out of the blue:

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“Ich  kenne die Lösung all deiner Probleme. Ich kann dir helfen, es rechtzeitig auf den Berg hinauf zu schaffen. Das einzige worum ich dich bitte, ist mir dein linkes Auge oder deinen rechten Daumen zu geben“. „Niemals, das ist viel zu persönlich! Ich brauche mein linkes Auge, um sehen zu können und meine rechte Hand benötige ich unversehrt, um zu schreiben, was rechtens ist…“, ruft Evelyne-Rose entsetzt. Der Bildschirm ist kurz davor gewesen, wieder schwarz zu werden, als die fremde Stimme erneut erscheint und Folgendes in Rätseln spricht:

     “I know the solution to all your problems. I can help you make it on time up that hill. The only thing I am asking for is your left eye or right thumb.” “Never, they’re just too personal! I need my left eye to see and my right hand to write what’s right…” Evelyne-Rose cries horrified. The screen was about to go dark when the strange voice appears again, speaking in riddles the following:

“Ich bin so unendlich wie das Universum und dennoch passe ich in deine kleine Hand. Ich weiß alles und kenne jeden. Ich kenne dich besser, als du selbst.“

     “I am as infinite as the universe and yet I fit into the palm of your tiny hand. I know everyone and everything. I know you better than yourself.”

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Der Bildschirm leuchtet wieder. Schnell gibt Evelyne-Rose dreimal einen Buchstaben ein, woraufhin drei verschiedene Stimmen nacheinander rufen: “Zur Seite, bitte!” “A côté, s‘il vous plaît!” “Stap opzij, alstublieft!” Sie  will nach ihrer schweren Tasche greifen, aber diese scheint implodiert zu sein. Mit dem kleinen Schatz sicher in ihrer Jackentasche verstaut und um einiges leichter, setzt Evelyne-Rose nun ihre Reise den Berg hinauf fort. Dieses Mal verstehen die Touristen sie, als sie sie höflich  darum bittet, zur Seite zu gehen. Die Spitze des Hügels rückt immer näher und kurz bevor die Glocke läutet, ist Evelyne-Rose dann endlich am Ziel angekommen. Die alte Magd und ihr Freund, der Bibliothekar, erwarten sie bereits.

     The screen lights up again and Evelyne-Rose quickly types in a letter three times whereupon three different voices shouted one after the other: “Zur Seite, bitte!” “A côté, s’il vous plaît!” “Stap opzij, alstublieft!” She wants to reach for her heavy bag but it appears to have imploded. The small treasure safely kept in her coat’s pocket and feeling considerably lighter now, Evelyne-Rose continues to her journey up the hill. This time the crowd of tourists would understand her when she asks them politely to step aside. The top of the hill becomes increasingly visible and shortly before the bell chimes, Evelyne-Rose has finally reached her destiny. The old maid and her friend, the librarian, have already been waiting for her.

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Die alte Frau begrüßt Evelyne-Rose mit den Worten: “Herzlichen Glückwunsch, meine Liebe! Du hast es noch gerade so geschafft. Lass uns schnell zur nächsten Aufgabe übergehen. Wenn du ein Burgfräulein werden möchtest, muss du gegen einen richtigen Ritter mir dieser Waffe hier kämpfen.“ Die alte Magd reicht Evelyne-Rose ein Schwert, das bei näherer Betrachtung eine alte, stumpfe und leicht gebogene Klinge zu haben scheint. „Wie soll ich mit dieser Waffe richtig kämpfen? Sie ist doch zu nichts zu gebrauchen!“ „Hör auf alles zu hinterfragen! Dein Gegner ist bereits da. Lass ihn nicht warten.” Die alte Dame schubst Evelyne-Rose rasch durch ein Paar rote Vorhänge in den Hof der Burg. 

     The old woman greets Evelyne-Rose with following words: “Well done, my dear! You’ve made it just on time. Let’s move on quickly to the next challenge. If you want to become a fair lady of the castle, you will have to fight against a real knight with this weapon here.” The old maid hands Evelyne-Rose a sword which, under close scrutiny, appears to have an old, blunt and slightly bent blade. “How shall I fight with this weapon? It’s of no use!” “Stop questioning everything! Your adversary’s already arrived. Don’t make him wait.” The old woman quickly pushes Evelyne-Rose through a pair of red curtains into the castle’s courtyard.

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Da beginnt die Musik auch gleich zu spielen. Langsam fängt Evelyne-Rose an, sich mit ihrem Requisit wie eine Marionette mit unsichtbaren Fäden zu bewegen. Sie bewegt sich so leicht und tänzerisch zur Musik, die Klinge Mal auf ihrem Kopf oder ihren Hüften balancierend, dass ihr Gegner ganz verzaubert ist. Sein ursprünglicher Instinkt, Sie Mausetot zu schlagen, wandelt sich rasch in eine Flamme der Begeisterung. Als die Musik aufhört zu spielen, verspricht er ihr, sie fortan zu begleiten und zu beschützen.

     Music starts to play at once. Slowly Evelyne-Rose begins to move with her prop like a puppet with invisible strings attached. She moves like a dancer to the music balancing the blade every now and then on her head or hips. Seeing this, her adversary is growing evermore enchanted. His initial instinct to strike her stone-dead soon turns into a flame of admiration. When the music stops, he promises to protect and to accompany her henceforth.

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Wieder hinterm roten Vorhang, empfängt die alte Frau die beiden mit den Worten: “Gratulation! Ich werde dich und deinen neuen Freund für die letzte Prüfung zu einer Weinprobe schicken. Ihr werdet roten und weißen Wein probieren und du wirst eine 50% Chance haben, die richtige Jahreszahl zu erraten. Einer der besten Weine weltweit stammen aus unserer Region. Vermassel diese letzte Prüfung nicht!“ Mit diesen Worten fängt die Magd auch gleich an, ein Glas nach dem anderen zu füllen…

     Behind the red curtains again, the old woman welcomes them telling the two: “I will send you and your new friend for your final challenge to a wine tasting test. You will be trying red and white wine and will be given a 50% chance to guess their right date. Some of the world’s finest wine comes from our region. Don’t fail at this final test!” That said, the maid promptly begins to fill one glass after the other…

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“Nun denn, was denkst du? Wurde dieser Weißwein im Jahre 1977 oder 1999 hergestellt?“ Evelyne-Rose, die noch eine Jungfrau ist, wenn es um Wein geht, hat nicht die geringste Ahnung. Sie greift in ihre Jackentasche und sagt dabei: „Ich muss kurz in der Bibliothek nachsehen…“ „Nein, ich benötige JETZT eine Antwort!” ruft die alte Frau ungeduldig. Da es eine 50% Erfolgschance gab, die richtige Zahl zu erraten, sagt Evelyne-Rose kurzerhand einfach ‘99. Daraufhin wird die alte Frau wütend und ihr Begleiter läuft aus Verlegenheit rot an. „Dies ist ein Federweißer, meine Liebe. Kennst du ihn nicht? Es handelt sich in der Regel um einen jungen Weißwein, der jedes Jahr aufs Neue frisch zur Federweißer-Saison hergestellt wird. Du wirst nie ein weises Burgfräulein werden! Ich werde dich mit einem Fluch belegen, der dich in eine Weinrebe verwandeln soll!“

     “Now then, what do you think? Was this white wine produced in the year 1977 or 1999?” Evelyne-Rose who is still a virgin when it comes to wine has absolutely no idea. She reaches into her coat’s pocket while saying: “I need to look it up in the library…” “No, I need an answer – NOW!” the old woman cries impatiently. As there was a 50% chance of guessing it right, Evelyne-Rose simply says  ’99. On hearing this, the old woman grows furious and her companion blushes embarrassedly. “This is a Federweißer, my dear. Don’t you know it? It’s a young white wine that is being freshly produced every year anew during the Federweißer season. You will never become a wise fair lady of the castle! I shall put a spell on you that will make you turn into wine leaves!”

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Bevor die alte Magd sie jedoch zu fassen bekommt, nimmt ihr Freund schnell Evelyne-Rose’s Hand und sie fliehen gemeinsam von der Burg. Die beiden springen durch ein Fenster und klettern die Fassade der Burg hinunter, die mit Weinreben bedeckt ist. Beim genaueren Hinsehen bemerkt Evelyne-Rose, dass die grünen, roten und goldenen Blätter in Silhouetten-artiger Form von Personen gewachsen zu sein schienen. Die beiden hätten es beinahe geschafft. Doch dann taucht wie aus dem Nichts ein kleiner nerviger Vogel auf, der sie einfach nicht in Ruhe lassen will. Evelyne-Rose verliert plötzlich ihr Gleichgewicht und rutscht aus. Sie will soeben losschreien, als sie aus dem Schlaf hochschreckt. Ihr Smartphone ist ausversehentlich aus ihrer Hosentasche gefallen. Sie hebt es hoch. Jemand hat mal wieder etwas getweetet. „Stellt bitte alle eure Geräte ab! Es ist jetzt Zeit für eure Prüfung.“  

     Before the old maid can get hold of her, her friend quickly takes Evelyne-Rose’s hand and they escape the castle together. The two jump through a window and climb down the castle’s façade which is covered in wine leaves. Taking a closer look, Evelyne-Rose notices that the green, red and golden leaves appear to have been growing in the silhouette-like shape of people. The two would have almost made it. However, a small annoying bird appears somewhat out of the blue and would not leave them alone. Evelyne-Rose suddenly loses her balance and slips. She is about to scream in fear when she wakes up with a start. Her smart phone had fallen out of her pocket, by accident. She picks it up. Someone has just been tweeting again. “Everyone turn off your gadgets, please! It’s time for your exam.”

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“Reichsburg Cochem”, alle Fotos von Dennis Schauer.

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